Ich freue mich darauf euch heute vom Sanrio Puroland zu berichten! Als ich in Japan zu Besuch gewesen bin und meine Schwester zu mir gestoßen ist, haben wir beschlossen ins Sanrio Puroland zu fahren. Umgangssprachlich haben wir es die ganze Zeit Hello Kitty Land genannt.


Sanrio Puroland in Tokyo

Adresse: 1 Chome-31 Ochiai, Tama, Tokyo 206-8588, Japan
Webseite: https://en.puroland.jp
Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten variieren zwischen 8:30 und 20:00 Uhr, je nach Wochentag – dies kann hier nachgeschaut werden.
Preise: Die Preise variieren je nach Wochentag – dies kann hier nachgeschaut werden.


Die Anreise

Um zum Sanrio Puroland in Tokyo zu kommen, haben wir dir öffentlichen Verkehrsmittel genommen. Dies ist der einfachste Weg, um dorthin zu kommen. Kein Stress wegen einer Parkplatzsuche, sondern einfach ein paar U-Bahnstationen fahren und schon ist man da. Das Puroland befindet sich recht weit außerhalb von Tokyo und ist mit der Keio-Sagamihara Line zu erreichen.

Die Haltestelle heißt „Tama-Center Station“ – schon in der U-Bahnstation weiß man, dass man richtig ist, denn hier sind die niedlichen Sanrio Charaktere bereits omnipräsent – der Weg zum Puroland ist auch ziemlich auffällig, sodass man es eigentlich überhaupt nicht verfehlen kann! Den Eintritt könnt ihr direkt vor Ort bezahlen – falls ihr allerdings die Tage vorher in Tokyo unterwegs seid, könnt ihr auch in einem der Hello Kitty Stores in Shibuya vorbeischauen und euch dort ein Ticket kaufen, denn dann bezahlt man 3.000 Yen pro Ticket (ca. 25€) anstatt 3.300 Yen.

Das Sanrio Puroland

ist riesig und besteht aus mehreren Stockwerken – am Eingang bekommt ihr eine Broschüre (auch auf englisch) in der eine Karte zu finden ist – so könnt ihr euch im Puroland zurecht finden. Meine Schwester hat ja zuerst gedacht, dass es ein reines Hello Kitty Land ist, weil sie die anderen Sanrio Charaktere kaum kennt. Aber das Puroland ist so viel mehr als Hello Kitty – es gibt so viele verschiedene niedliche Charaktere – am Präsentesten waren Cinnamoroll, Kuromi, My Melody und Gudetama* – die sind im Übrigen auch in Lebensgröße herumgelaufen und hatten diverse Fototermine mit den Besuchern.

Während unseres Aufenthaltes gab es verschiedene Shows, die besonders für die Kinder schön gewesen sind – Animation, Tänze und Gesang bei dem die Kleinen mitmachen könnten. Es gab auf allen Stockwerden die Möglichkeit zahlreiche Souvenirs zu kaufen – von Postkarten über Plüschtiere bis hin zu Keksen oder Kimonos oder Schlüsselanhängern. Außerdem gibt es für jeden Charakter verschiedene Themenräume, wie zum Beispiel einen Fototermin mit Lady Hello Kitty oder ein Kino mit Gudetama (wobei das für mich sinnlos war, weil das komplett auf japanisch gewesen ist).
(*Gudetama ist ein faules Eigelb mit Arsch ;))

Die Restaurants

Im Puroland gibt es mehrere Möglichkeiten zu speisen und die Speisen sind den Charakteren nachempfunden. Zum Beispiel hat das Omelette ein Gesicht wie Gudetama oder es gibt Reis mit schwarzer Currysoße, die den Pinguin darstellen soll. Meine Schwester und ich hatten uns Burger mit Pommes und ein paar Kleinigkeiten bestellt, weil wir dazu noch eine Hello Kitty Box bekommen haben :) Ich weiß bis heute nicht, was ich damit anstellen soll, aber als Erinnerungsstück ist sie ganz nett ;).

Fazit

Das Sanrio Puroland ist als Halbtagesausflug wirklich witzig, wenn man auf solche Dinge steht. Faszinierend finde ich ja, wie viele Männer und Jungs hier auch gewesen sind (ohne Kinder oder Freundin!). Eine geschlechterspezifische Zielgruppe scheint hier nicht so ein großes Thema zu sein, wie es bei einem solchen Park in Europa der Fall wäre. So zumindest mein Eindruck nach 3-4 Stunden Aufenthalt.

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